Gelenkschmerzen und Arthritis im Alter

 

Rheuma ist eine Erkrankung des Bindegewebes. Der Begriff stammt aus dem Griechischen "rheo" = ich fließe. Die Beobachtung, dass der Betroffene über fließende, ziehende oder reißende Schmerzen klagt, gab der Erkrankung ihren Namen.

Heute zählen viele Einzelerkrankungen zum Rheumatischen Formenkreis. Durch die vielfältige Verbreitung des Bindegewebes in unserem Körper und die vielfachen Reize, die das Bindegewebe treffen können, zeigt ein sehr buntes Beschwerdebild.

Neben Gelenken, Wirbelsäule, Knochen und die umgebenden Muskeln und Sehnen können auch die Haut, das Nervensystem, die Augen sowie innere Organe wie Lunge, Herz oder Niere betroffen sein.

Klassisch-homöopathische Behandlung bei

  • Rheumatisches Fieber
  • Gelenkinfektion
  • Chronische Polyarthritis
  • Psoriasis-Arthritis
  • Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)
  • Kollagenosen (Autoimmunerkrankung des Bindegewebes)
  • Juvenile (jugendliche) Arthritis
  • Muskelrheumatismus u.a.

Rheumatische Krankheiten zeichnen sich in ihren chronischen Verlauf aus. Schon vor 200 Jahren erkannte Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie: "Sich selbst überlassen und ohne den Gebrauch eines gegen sie spezifischen Heilmittels nehmen sie (die chronischen Krankheiten) immer weiter zu. Sie steigen selbst beim besten geistig und körperlich diätetischen Verhalten und quälen den Menschen mit immer höheren Leiden bis ans Ende des Lebens." 

Im Unterschied zu einer akuten Krankheit muss eine tief sitzende Störung ganzheitlich und individuell nach der Gesamtheit der Symptome behandelt werden. Das Ziel ist die Reduktion oder das Ausschleichen konventioneller Medikamente sowie zu mehr Vitalität und Lebensqualität zu verhelfen.

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